Hirnparenchymsonographie (Messung der Substantia nigra)

Die Hirnparenchymsonographie ist ein spezielles Ultraschallverfahren, in der Diagnostik von Parkinson-Syndromen eingesetzt wird. Dabei werden mittels Ultraschall in der mesencephalen Ebene Kerngebiete (z.B. Substantia nigra) dargestellt, die bei der Parkinsonerkrankung eine entscheidende Rolle spielen.

Mit Hilfe der Hirnparenchymsonographie kann man bereits in frühen Krankheitsstadien eine Parkinsonerkrankung identifizieren und sicherer die einzelnen Parkinson-Syndrome voneinander unterscheiden.

Seit etwa neun Jahren führt neuromobil mit einer hohen Sensitivität Messungen der Substantia nigra bei Verdacht auf eine idiopathische Parkinsonerkrankung durch.

OpenText
Sagitale, transtemporale Beschallung mit unilateraler Darstellung des Mesencephalons sowie der Substantia nigra
Referenzen

Dr. med. Guido Schwegler Naumburger

Leitender Arzt Neurologie, Limmattalspital

"Zusammen mit Samuel Heimgartner (Geschäftsleiter neuromobil) habe ich im Kantonsspital Aarau die sonographische Ausmessung der Substantia nigra im Mittelhirn etabliert. Dies ist eine elegante, mittlerweilen bei uns zuverlässige Methode, frühe Stadien eines M. Parkinson zu erfassen und abzugrenzen gegen andere extrapyramidale Erkrankungen. Ausserdem hat sich Samuel Heimgartner in der Sonographie peripherer Nerven mittels spezialisierter hochfrequenter Schallsonden engagiert. Herr Heimgartner ist sehr innovativ und hat in der Sonographie neurovaskulärer Erkrankungen ausserordentlich hohe Fähigkeiten entwickelt."